Social Gaming-Spiele, die Gefahren mit sich bringen

Denken wir an Gefahren im Internet, geraten Online Games nicht sofort in unseren Fokus. Doch leider sind die Spiele auf dem Smartphone oder Tablet gar kein so geschützter Raum für Kinder und Jugendliche, wie wir vielleicht denken. Social Gaming funktioniert in sozialen Netzwerken, was der Name selbst schon verrät. Durch beispielsweise “World of Warcraft” wird ein neues Spielerlebnis erzeugt, da man mit seinen Freunden oder Bekannten zusammenspielen kann, die sich zu derselben Zeit im Netz aufhalten. 

 Es handelt sich dabei oft um kostenlose Spiele, außer der User möchte verschlüsselte oder bessere Feature, innerhalb des Spiels/ der App erhalten, hat er die Möglichkeit sich diese für ein wenig Geld zu kaufen. Es ist deshalb eine meist kleine Summe, damit sich der User nicht ausgenommen fühlt. Sollten das aber viele denken, verdienen die Hersteller umso mehr Geld. Im Internet ist das, das am schnellsten wachsende Spielsegment, weil man zusammen mit seinen Freunden spielen kann, daher mehr Spaß hat und sich damit eine neue und größere Zielgruppe zusammenschließt. Jeder Fünfte in Deutschland spielt laut einer Statistik täglich mehr als zwei Stunden per Smartphone. Manche auf dem PC oder Konsole, andere per VR-Brille.

Die Spielehersteller wollen dennoch vermeiden, dass nach dem Spielen das Gerät ausgeschaltet wird und das Spiel in Vergessenheit gerät. Dies versuchen sie so zu erreichen, indem sie den Usern beispielsweise Mitteilungen senden, um ihn zu erinnern, das nächste Level abschließen zu könne.  Die Hersteller haben schon mehrere Strategien entwickelt, um die Lust des Spielers zu wecken. Es gibt auch Spiele, die es bis zu einem gewissem Grad erlauben umsonst zu spielen und erst später Geld verlangen, damit der Zocker die Runden unbedingt weiterspielen möchte, um neue Level und Vorteile freizuschalten. Leider sind aber nicht alle dieser Spiele für Kinder und Jugendliche geeignet.

Es finden sich leider auch einige Social Games die gefährlichen Verhaltensweisen (z.B Drogenkonsum) verharmlosen oder auch Chats, bei denen es zu Beschimpfungen und Belästigungen kommen kann. Bedenklich ist es vor Allem, wenn Fremde zu Freunden werden. Spielziele können meist nur mithilfe virtueller Freunde erreicht werde, was schnell dazu führen kann, dass Kinder und Jugendliche dazu verleitet werden Fremde in ihre Freundesliste aufzunehmen. Wenn Sie dabei nicht auf ihre Sicherheitseinstellungen achten, gewähren sie Unbekannten Einblick in private Daten. 

Deswegen hat es höchste Priorität, Kindern die guten, als auch die schlechten Seiten des Internets zu zeigen. 

Quelle 1 Statistik / Quelle 2 / Quelle 3 Interview

-Larissa-

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